
Sponsoren fürs Abi finden
In fast jeder Stadt gibt es Unternehmen, die Abijahrgänge unterstützen — meist Banken, Fahrschulen, Handwerksbetriebe und Krankenkassen. Im Gegenzug bekommen sie Sichtbarkeit auf dem Hoodie, im Abibuch oder beim Abiball. Typisch sind 100 bis 800 Euro pro Sponsor. Hier steht alles, was ihr dafür braucht.
In drei Schritten zu euren Sponsoren
So funktioniert unser Sponsorenfinder — von der Stadt bis zum fertigen Anschreiben dauert es keine zehn Minuten.
Euren Jahrgang eintragen
Stadt, Schule, Abschlussjahr und — wenn ihr wollt — die Stufengröße. Daraus ergeben sich die Umkreissuche und realistische Beträge.
Branchen auswählen
Wir zeigen euch, welche Branchen Abschlussjahrgänge tatsächlich unterstützen, warum sie das tun und mit welchen Summen ihr rechnen könnt.
Ergebnisse und Anschreiben
Ihr bekommt echte Betriebe aus eurer Stadt mit Adresse, Telefon und Website — dazu pro Firma ein fertiges Anschreiben, einen Telefon-Leitfaden und einen Status zum Abhaken.
Was bringt ein Sponsor konkret?
Ein Abijahrgang finanziert im Laufe eines Jahres eine überraschend lange Liste: Hoodies, Abibuch, Abiball, Motto-Woche, Dekoration, manchmal noch die Abifahrt. Zusammen sind das schnell mehrere tausend Euro, und alles davon zahlt am Ende die Stufe. Sponsoring ist der einzige Hebel, der diese Summe senkt, ohne dass jemand mehr Kuchen verkaufen muss.
Der zweite Effekt wird oft unterschätzt: Sponsoring macht euren Jahrgang planbar. Wer früh 1.000 Euro sicher hat, kann beim Hoodie eine bessere Qualität wählen oder beim Abiball die Location nehmen, die eigentlich zu teuer war. Und drittens lernt ihr dabei etwas, das euch nach der Schule tatsächlich weiterhilft: ein Angebot formulieren, einen Preis nennen und mit einer Absage umgehen.
Beispielrechnung
Zwei Sponsoren mit je 400 € ergeben 800 €. Verteilt auf 100 Hoodies sind das 8 € weniger pro Stück.
Das ist eine Beispielrechnung, kein Versprechen. Wie viel bei euch zusammenkommt, hängt von Stufengröße, Ort und Gegenleistung ab.
Wichtig ist, dass ihr früh entscheidet, wofür das Geld verwendet wird. Streit entsteht fast nie beim Einsammeln, sondern beim Verteilen — wenn die eine Hälfte der Stufe billigere Hoodies will und die andere einen größeren Abiball. Legt das gemeinsam fest, bevor die erste Zusage kommt.
Welche Unternehmen sponsern wirklich?
Es gibt ein klares Muster: Zusagen kommen von Betrieben, die entweder Auszubildende suchen oder junge Kundschaft brauchen — und die vor Ort entscheiden dürfen. Große Filialisten leiten eure Anfrage in eine Zentrale weiter, wo sie versandet. Die folgende Übersicht zeigt, welche Branchen sich lohnen und warum sie überhaupt Interesse haben.
| Branche | Warum sie zusagen | Typisches Budget |
|---|---|---|
| Sparkasse & Volksbank | Haben feste Budgets für Jugend- und Schulförderung und wollen junge Kunden vor Ausbildung und Studium gewinnen. | 200 € – 800 € |
| Fahrschulen | Ihr seid exakt die Zielgruppe: fast jeder im Jahrgang macht gerade den Führerschein. | 100 € – 400 € |
| Elektrobetriebe | Massiver Azubi-Mangel im Elektrohandwerk. Viele Betriebe haben Budget fürs Ausbildungsmarketing und finden über Schulen sonst kaum jemanden. | 150 € – 500 € |
| Sanitär, Heizung & Klima | SHK-Betriebe suchen händeringend Nachwuchs und haben Budget fürs Ausbildungsmarketing. | 150 € – 500 € |
| Dachdecker & Zimmerei | Dachdecker und Zimmereien bekommen kaum Bewerbungen und werben aktiv an Schulen um Auszubildende. | 150 € – 500 € |
| KFZ-Werkstätten | Werkstätten suchen Auszubildende und erreichen mit euch zusätzlich eine Altersgruppe, die gerade den Führerschein macht. | 150 € – 500 € |
| Tischler, Maler & Ausbau | Ausbaugewerke bilden viel aus und finden über Schulen sonst kaum jemanden. | 150 € – 500 € |
| Krankenkassen | Beim Wechsel von der Schule in Ausbildung oder Studium wird die Kasse neu gewählt — dafür gibt es große Marketingetats. | 200 € – 1.000 € |
| Autohäuser | Erstwagen-Zielgruppe plus eigener Azubi-Bedarf in Werkstatt und Verkauf. | 200 € – 800 € |
| Stadtwerke & Energieversorger | Regionale Verankerung ist Teil ihres Auftrags, dazu eigener Ausbildungsbedarf. | 200 € – 600 € |
| Fitnessstudios | Wollen genau eure Altersgruppe als Erstmitglieder. | 100 € – 400 € |
| Pflegedienste & Seniorenheime | Extremer Nachwuchsmangel, hoher Bedarf an Auszubildenden und FSJ-Kräften. | 150 € – 500 € |
| Kliniken & Arztpraxen | Kliniken und Praxen suchen dauerhaft Auszubildende, FSJ-Kräfte und medizinische Fachangestellte. | 150 € – 500 € |
| Optiker & Hörakustiker | Ausbildungsberufe, die kaum jemand kennt — die suchen aktiv Sichtbarkeit bei Schulabgängern. | 100 € – 400 € |
| Versicherungsagenturen | Junge Erstkunden und eigener Azubi-Bedarf. | 150 € – 500 € |
| Steuerberater & Kanzleien | Suchen Auszubildende und Werkstudenten und sind lokal gut vernetzt. | 150 € – 500 € |
| Immobilienmakler | Leben von lokaler Sichtbarkeit und Bekanntheit im Ort. | 150 € – 500 € |
| Personaldienstleister & Zeitarbeit | Ihr Geschäft ist genau die Zielgruppe, die gerade den Berufseinstieg sucht. | 150 € – 400 € |
| Friseure & Kosmetikstudios | Vor Abiball und Mottowoche geht der halbe Jahrgang zum Friseur. | 100 € – 300 € |
| Reisebüros | Abifahrt, Work-and-Travel, Sprachreisen — direkter Bezug. | 100 € – 300 € |
| Druckereien & Copyshops | Naheliegender Partner fürs Abibuch, oft auch als Sachleistung. | 100 € – 300 € |
| Restaurants & Cafés | Kleine Beträge, dafür oft Gutscheine oder Catering. | 50 € – 200 € |
| Bäckereien & Eisdielen | Selten Geld, dafür sehr oft Ware für Mottowoche und Abistreich. | 50 € – 200 € |
| Kino & Freizeitparks | Perfekt für Goodie-Bags und Tombola. | 50 € – 250 € |
| Kletterhalle, Lasertag & Bowling | Perfekt für Goodie-Bags, Tombola und die Stufenfahrt. | 50 € – 250 € |
| Getränkemärkte & lokale Brauereien | Naheliegend fürs Abiball-Catering. | 100 € – 300 € |
| Nachhilfe & Sprachschulen | Zielgruppe sind eure jüngeren Geschwister und die Jahrgänge unter euch. | 100 € – 300 € |
Fangt bei den Betrieben an, zu denen jemand aus der Stufe schon eine Verbindung hat: der Betrieb der Eltern, die eigene Fahrschule, der Sportverein. Eine persönliche Verbindung ist der stärkste Faktor überhaupt — deutlich stärker als jede gut formulierte Mail.
Was könnt ihr anbieten?
Sponsoring ist ein Tausch. Je genauer ihr beschreibt, was das Unternehmen bekommt, desto einfacher fällt die Zusage. Am besten funktionieren Pakete: eine klare Leistung, ein klarer Preis, eine klare Laufzeit. Diese Bausteine nutzen wir auch im Tool, wenn wir euer Anschreiben erzeugen.
| Paket | Was drin ist | Preisspanne |
|---|---|---|
| Logo auf dem Ärmel des Abihoodies | Kompaktes Sponsorenlogo auf dem Ärmel — sichtbar auf jedem Foto des Jahrgangs. | 200 € – 400 € |
| Logo in der Sponsorenleiste (Rücken unten) | Logo in der gemeinsamen Sponsorenleiste unten auf dem Rücken. | 300 € – 600 € |
| Hauptsponsor: großes Logo auf dem Abihoodie | Exklusive Hauptsponsor-Platzierung in großer Darstellung. | 500 € – 1.200 € |
| QR-Code zu euren Ausbildungsplätzen im Innenlabel | QR-Code im Innenlabel, der direkt auf eure Ausbildungsplätze führt. | 150 € – 400 € |
| Ganzseitige Anzeige im Abibuch / GradBook | Ganze Seite im Abibuch, frei gestaltbar. | 150 € – 500 € |
| Halbseitige Anzeige im Abibuch | Halbe Seite im Abibuch. | 80 € – 250 € |
| Logo in der Sponsorenleiste im Abibuch | Logo in der gesammelten Sponsorenleiste des Abibuchs. | 50 € – 150 € |
| Story-Serie auf dem Jahrgangs-Instagram | Mehrteilige Story-Serie mit Verlinkung. | 100 € – 250 € |
| Feed-Post mit Verlinkung | Fester Feed-Post auf dem Jahrgangs-Account. | 100 € – 300 € |
| Logo auf Eintrittskarten und Programmheft | Logo auf allen Eintrittskarten und im Programmheft. | 150 € – 500 € |
| Logo auf Leinwand / Banner beim Abiball | Präsenz auf Leinwand oder Banner während des Abiballs. | 200 € – 600 € |
| Eigener Stand oder Aktion beim Abiball | Eigene Fläche oder Aktion direkt beim Abiball. | 300 € – 800 € |
| Beilage in der Goodie-Bag (Flyer, Gutschein, Produkt) | Eigene Beilage in der Goodie-Bag des Jahrgangs. | 100 € – 500 € |
| Unterstützung von Mottowoche oder Abistreich | Sponsoring einzelner Aktionen der Mottowoche oder des Abistreichs. | 100 € – 300 € |
Das sind Orientierungswerte. Öffentlich genannte Spannen für Abizeitungs-Anzeigen liegen je nach Region und Auflage etwa zwischen 60 und 500 Euro pro Seite, beim Abiball-Sponsoring auch deutlich darüber. Was bei euch realistisch ist, hängt von Stufengröße, Ort und Reichweite ab.
Denkt auch an Sachleistungen. Getränke für den Abiball, Gutscheine für die Tombola, gedruckte Plakate, Pizza für den Motto-Abend oder ein Fotograf für den Ball sind bares Geld wert — und für viele Betriebe leichter zu genehmigen als eine Überweisung, weil sie aus dem Warenbestand kommen.
Wie schreibt man Unternehmen richtig an?
Die meisten Anfragen scheitern nicht am Betrieb, sondern am Text. Hier sind die sechs Fehler, die wir bei Abijahrgängen immer wieder sehen — jeweils mit der besseren Variante.
Zu lang
Eine Mail mit 600 Wörtern wird überflogen und weggeklickt. Der Betriebsinhaber liest sie zwischen zwei Terminen.
Besser: Maximal 150 Wörter: Wer ihr seid, was ihr anbietet, was es kostet, was der nächste Schritt ist. Details kommen im zweiten Kontakt.
Kein konkreter Betrag
„Wir freuen uns über jede Unterstützung“ zwingt das Unternehmen, selbst eine Zahl zu erfinden. Meistens antwortet dann niemand.
Besser: Nennt eine Zahl und macht sie verhandelbar: „Wir stellen uns 300 € vor — falls das nicht passt, finden wir sicher eine Lösung.“
Keine konkrete Gegenleistung
Sponsoring ist kein Spendenaufruf, sondern ein Tausch. Ohne Gegenleistung landet ihr im Spendentopf und der ist meist schon leer.
Besser: Beschreibt genau, was das Unternehmen bekommt: Logo auf dem Hoodie-Ärmel, halbe Seite im Abibuch, Nennung beim Abiball.
Massen-Mail an 50 Firmen
Ein sichtbarer Verteiler oder ein austauschbarer Text wirkt beliebig — und rechtlich ist Kaltakquise per Mail ohnehin heikel.
Besser: Lieber 10 Firmen, die wirklich zu euch passen, jede einzeln und mit einem Satz, der zeigt, dass ihr den Betrieb kennt.
Kein Ansprechpartner
„Sehr geehrte Damen und Herren“ an info@ landet oft bei niemandem, der entscheiden darf.
Besser: Kurz anrufen und fragen, wer für Sponsoring zuständig ist. Dieser eine Anruf verdoppelt eure Antwortquote.
Kein nächster Schritt
Wenn am Ende nur „Wir würden uns freuen“ steht, passiert nichts — niemand weiß, was jetzt zu tun ist.
Besser: Schlagt etwas Konkretes vor: „Dürfen wir nächste Woche kurz vorbeikommen?“ oder „Reicht Ihnen eine kurze Antwort auf diese Mail?“
Und noch ein praktischer Punkt: Legt eine gemeinsame Liste an, in der steht, wer welche Firma kontaktiert hat und wann. Nichts wirkt unorganisierter, als wenn derselbe Betrieb innerhalb einer Woche von drei verschiedenen Schülern angeschrieben wird. Der Fortschritts-Tracker im Tool macht genau das.
Der Zeitplan
Rechnet rückwärts: erst vom Abiball, dann von der Hoodie-Bestellung. Der Hoodie ist die härtere Deadline, weil er produziert werden muss und ein einmal gedrucktes Logo sich nicht mehr ergänzen lässt.
Team und Liste aufbauen
Zwei bis drei Leute übernehmen Sponsoring — nicht mehr, sonst wird doppelt angeschrieben. Sammelt 20 bis 30 lokale Betriebe und teilt sie auf. Genau dafür ist das Tool oben gedacht.
Erste Runde: anrufen
Die beste Zeit für Anrufe ist dienstags bis donnerstags am Vormittag. Fragt nach dem Ansprechpartner und um Erlaubnis, die Infos per Mail zu schicken.
Unterlagen schicken und nachfassen
Nach dem Telefonat innerhalb von 48 Stunden die Mail hinterher. Wer nach zwei Wochen nicht geantwortet hat, bekommt genau einen freundlichen Nachfass-Anruf — mehr nicht.
Zusagen einsammeln und Logos anfordern
Logos immer als Vektordatei (SVG, AI oder EPS) anfragen. Ein Screenshot von der Website reicht für den Druck nicht.
Deadline Hoodie-Bestellung
Wer aufs Hoodie soll, muss jetzt zugesagt haben. Rechnet mit rund 4 bis 6 Wochen Produktion plus Zeit für Design und Größenabfrage in der Stufe.
Letzte Chance: Abibuch und Abiball
Fürs Hoodie ist es jetzt zu spät, fürs Abibuch und den Abiball noch nicht. Anzeigenplätze und Nennungen beim Ball lassen sich am kürzesten vorher noch verkaufen.
Worauf ihr rechtlich achten solltet
Werbe-E-Mails ohne vorherige Einwilligung sind in Deutschland nach § 7 UWG problematisch — auch dann, wenn ihr ein Unternehmen und keine Privatperson anschreibt. Eine Sponsoring-Anfrage ist rechtlich betrachtet Werbung. Praktisch heißt das: Ruft lieber an, nutzt das Kontaktformular auf der Website oder geht persönlich vorbei.
Der sauberste Weg ist der Anruf mit der Frage: „Darf ich Ihnen die Infos per Mail schicken?“ Wer das bejaht, hat eingewilligt — und eure Mail danach ist unproblematisch. Genau darauf zielt auch der Telefon-Leitfaden im Tool ab. Kontaktiert außerdem jede Firma nur einmal; mehrfaches Nachhaken von verschiedenen Leuten ist der häufigste Grund für Ärger.
Zwei weitere Punkte: Nutzt für die Anfrage möglichst allgemeine Adressen wie info@ oder kontakt@ statt persönlicher Postfächer. Und lasst euch die Freigabe für das Logo schriftlich geben, bevor es auf den Hoodie oder ins Abibuch kommt — ein Satz per Mail reicht völlig.
Das ist keine Rechtsberatung, sondern Praxiserfahrung aus Abi-Projekten.
Wenn ihr euch unsicher seid, fragt eure Verbindungslehrkraft oder die Schulleitung — die haben das meist schon oft begleitet.
Häufige Fragen zu Sponsoren fürs Abi
Wie viel Geld kann ein Abijahrgang realistisch über Sponsoren einsammeln?▼
Das hängt stark von Stufengröße und Ort ab. Viele Jahrgänge landen bei drei bis acht Sponsoren mit je 100 bis 800 Euro. Wichtiger als die eine große Zusage sind mehrere kleine: Fünf Betriebe mit je 200 Euro sind leichter zu gewinnen als ein Hauptsponsor mit 1.000 Euro.
Welche Unternehmen sagen am häufigsten zu?▼
Betriebe, die selbst um Nachwuchs werben oder junge Kundschaft brauchen: Banken und Sparkassen, Fahrschulen, Handwerksbetriebe mit Ausbildungsplätzen, Krankenkassen, Optiker und Fitnessstudios. Große Ketten entscheiden zentral und sagen fast immer ab — bleibt lokal.
Sollen wir anrufen oder eine E-Mail schreiben?▼
Zuerst anrufen. Lokale Betriebe reagieren auf Anrufe deutlich häufiger, ihr erfahrt sofort, wer zuständig ist, und ihr könnt um die Erlaubnis für eine Mail bitten. Danach ist die schriftliche Anfrage auch rechtlich sauber.
Ist es erlaubt, Unternehmen einfach anzuschreiben?▼
Werbliche E-Mails ohne vorherige Einwilligung sind in Deutschland nach § 7 UWG auch gegenüber Unternehmen problematisch. Deshalb: anrufen, das Kontaktformular auf der Website nutzen oder persönlich vorbeigehen — und jede Firma nur einmal kontaktieren. Das ist keine Rechtsberatung, sondern Praxiserfahrung.
Was können wir einem Sponsor überhaupt bieten?▼
Logo auf dem Hoodie (Ärmel, Rücken oder Sponsorenleiste), eine Anzeige oder Seite im Abibuch, Nennung und Roll-up beim Abiball, Erwähnung auf dem Instagram-Kanal der Stufe, Danke-Posting nach dem Abi oder ein Stand beim Ball. Die Kombination aus Hoodie und Abibuch verkauft sich am besten.
Wie hoch soll unsere Forderung sein?▼
Nennt immer eine konkrete Zahl und markiert sie als verhandelbar. Orientiert euch an der Gegenleistung: eine kleine Logo-Platzierung auf dem Ärmel liegt niedriger als eine ganze Abibuch-Seite plus Nennung beim Ball. Zu niedrig anzusetzen wirkt übrigens nicht sympathischer, sondern unprofessionell.
Wann müssen die Sponsoren spätestens feststehen?▼
Für den Hoodie-Druck etwa drei bis vier Monate vor dem gewünschten Liefertermin, weil Produktion und Größenabfrage Zeit brauchen. Fürs Abibuch reicht es meist bis zwei Monate vorher, für den Abiball notfalls noch kürzer.
Was tun, wenn eine Firma kein Geld geben will?▼
Fragt nach einer Sachleistung. Getränke für den Abiball, Gutscheine für die Tombola, Druck von Plakaten, Pizza für den Motto-Abend oder Fotos vom Abiball sind für euch bares Geld wert — und für den Betrieb oft leichter zu genehmigen als eine Überweisung.
Dürfen wir das Logo eines Sponsors einfach auf den Hoodie drucken?▼
Nur mit ausdrücklicher Freigabe. Lasst euch das Logo als Vektordatei schicken und die Platzierung per Nachricht bestätigen — ein Satz per Mail reicht. Manche Unternehmen haben Vorgaben zu Mindestgröße, Farbe und Schutzraum.
Senkt Sponsoring wirklich den Hoodie-Preis?▼
Es kann ihn spürbar senken, garantiert ist das aber nicht. Beispielrechnung: Zwei Sponsoren mit je 400 Euro auf 100 Hoodies verteilt sind 8 Euro weniger pro Stück. Viele Stufen nutzen das Geld stattdessen für den Abiball oder das Abibuch — entscheidet das früh gemeinsam.
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